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Monat: Mai 2016

Führerschein verloren oder gestohlen? So beantragen Sie ein neues Dokument

Führerschein weg? Was Sie jetzt tun können Was ist zu tun, wenn der Führerschein verloren oder geklaut wird? Was ist zu tun, wenn der Führerschein verloren oder geklaut wird? Der Verlust vom Führerschein ist ärgerlich. Doch aufgrund der neuen und kleinen Scheckkartengröße ist dies natürlich möglich. Je nachdem wie Ihnen der Führerschein abhanden gekommen ist, gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen. Wurde Ihnen der Führerschein gestohlen, müssen Sie beispielsweise anders vorgehen, als wenn Sie Ihren Führerschein einfach ausversehen verloren haben. Es kommt also darauf an, ob der Führerschein geklaut oder nur verloren wurde. Die Begrifflichkeiten sind jedoch die gleichen. Zuerst wird ein vorläufiger Führerschein, oder auch Übergangsführerschein genannt, ausgestellt. Dieser besitzt eine bestimmte Gültigkeit, die abläuft, wenn der neue Führerschein, oder auch Ersatzführerschein genannt, ankommt. Auf dem Übergangsführerschein sind u.a. der Name, Adresse und die zugelassenen Fahrzeugklassen vermerkt. Auf dem vorläufigen Führerschein ist kein Bild vorhanden. Er ist nur in Verbindung mit einem amtlichen Personalausweis gültig. Der Übergangsführerschein kann direkt nach der Beantragung eines neuen Führerscheins von der Behörde mitgenommen werden.

Führerschein verloren: Wo beantragen Sie einen neuen?

Zuerst wird ein vorläufiger Führerschein ausgestellt, der nur so lange gültig ist, bis der Ersatzführerschein eingetroffen ist.

Um einen vorläufigen bzw. Ersatzführerschein nach dem Verlust zu beantragen, müssen Sie zur zuständigen Fahrerlaubnisbehörde Ihres Hauptwohnsitzes gehen. Sie benötigen nämlich einen Nachweis über den Umfang Ihrer Fahrberechtigung. Außerdem ist der Personalausweis mitzubringen. Für den Ersatzführerschein ist es entscheidend, welche Klassen Sie besitzen bzw. welche Einschränkungen es gibt. Dies kann nur die Fahrerlaubnisbehörde ausstellen, die im Zuständigkeitsbereich Ihres Hauptwohnsitzes liegt.

Wird der Führerscheinverlust nicht unverzüglich angezeigt und ein Ersatzdokument ausgestellt, muss der Betroffene ein Bußgeld im Wert von 10 Euro zahlen.

Welche Unterlagen brauchen Sie für einen Ersatzführerschein?

Zusätzlich zum Nachweis über den Umfang der Fahrberechtigung benötigen Sie in der Regel eine eidesstattliche Versicherung, dass der Führerschein verloren wurde. Damit wird der Behörde versichert, dass Sie keine Dokumentenfälschung betreiben, indem Sie mehrere Fahrausweise drucken lassen.

Wenn Sie Ihren Führerschein verloren haben, müssen Sie eine eidesstattliche Versicherung abgeben

 

 

Wurde der Führerschein gestohlen, benötigen Sie diese Versicherung zwar nicht, dafür aber eine Diebstahlanzeige der Polizei. Diese ersetzt die Versicherung, da sie der Behörde zeigt, dass der Führerschein wirklich geklaut wurde – in wenigen Städten in Deutschland kann dennoch eine eidesstattliche Versicherung benötigt werden.

Um einen Ersatzführerschein nach dem Verlust zu beantragen, benötigen Sie ein aktuelles Lichtbild. In der Regel kann der Ersatzführerschein sofort mitgenommen werden. Der vorläufige Fahrausweis ist begrenzt gültig. Aus diesem Grund sollten Sie direkt bei Beantragung der vorläufigen Fahrberechtigung einen neuen bestellen. Je nach Behörde kann dies zwischen 2 und 6 Wochen dauern, bis der neue Fahrausweis hergestellt wurde.

So muss die eidesstattliche Versicherung aussehen

Die eidesstattliche Versicherung kann bei einem Notar oder bei der Fahrerlaubnisbehördeabgeben werden. Sie kann selbst verfasst werden.

Express-Führerschein: Was Sie dabei beachten müssen

Wer den neuen Führerschein nach dem Verlust jedoch schneller benötigt, kann auf eine Express-Lieferung zurückgreifen. Der neue Fahrausweis ist im Durchschnitt binnen 48 Stunden von der Bundesdruckerei hergestellt. Danach kann er in der zuständigen Behörde abgeholt werden. Der neue Fahrausweis kann auch per Express zugestellt werden, was wiederum mehr Kosten verursacht.

Wenn der Führerschein wieder aufgefunden wurde

Wird der Führerschein verloren und wiedergefunden, muss er unverzüglich bei der Fahrerlaubnisbehörde abgegeben werden, damit diese den alten Fahrausweis vernichten kann. Wer dies nicht macht, muss mit meinem Bußgeld von 25 Euro rechnen. Der Hintergrund hierfür ist der Verdacht auf Dokumentenfälschung.

Ein alter Führerschein ist verloren gegangen. Wie wird er umgetauscht?

Mofa-Führerschein verloren: Was jetzt?Nach der Führerscheinreform im Januar 2013 werden nur noch sogenannte Scheckkartenführerscheine ausgegeben. Wer noch einen „alten“ Führerschein vor 2013 besitzt, muss diesen spätestens 2033 umtauschen. Sollte ein grauer oder rosafarbener Führerschein verloren gehen, bekommen Sie einen neuen EU-Führerschein ausgestellt. Dies passiert automatisch. Die Führerscheinklassen werden dann so eingewechselt, dass Sie mit den Fahrzeugen fahren können, wie Sie es gewohnt sind.

Wird der Mofa-Führerschein verloren, muss dieser nicht bei der Führerscheinbehörde neu beantragt werden. Institutionen wie der TÜV können einen neuen Mofa-Führerschein nach dem Verlust des alten ausstellen, da sie über ein Verzeichnis mit allen bestandenen Mofa-Prüfungen verfügen. Die Bearbeitungsgebühr für den neuen Fahrausweis beträgt zwischen 5 und 20 Euro.

Führerschein verloren: Was sind die Kosten?

Der Ersatzführerschein kostet je nach Region etwa 35 bis 40 Euro. Die eidesstattliche Versicherung kostet etwa 30 bis 40 Euro bei der Fahrerlaubnisbehörde. Ein Express-Fahrausweis schlägt mit 15 bis 35 Euro zu Buche.

Was ist die „Befreiung der Führerscheinmitführpflicht“?

Die Bescheinigung über die „Befreiung von der Führerscheinmitführpflicht“ kann oftmals bei diversen Fahrerlaubnisbehörden ausgestellt werden. Diese kostet etwa 10 bis 18 Euro. Damit benötigen Sie keinen vorläufigen Fahrausweis.

Was passiert, wenn Sie ohne Führerschein fahren?

Bei einem Führerscheinverlust muss der Betroffene sofort einen vorläufigen Fahrausweis beantragen. Kommt er in eine Polizeikontrolle und hat keinen gültigen Fahrausweis dabei, muss er ein Verwarngeld von 10 Euro zahlen.

Kann der Mofa-Führerschein bzw. die Prüfbescheinigung nicht vorgezeigt werden, kostet dies auch ein Verwarngeld von 10 Euro.

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MPU-Vorbereitung für Düsseldorf

Professionelle MPU-Vorbereitung, MPU-Beratung und Vorbereitung zur Wiederherstellung der Fahreigung in Düsseldorf

Wir sind seit Jahren Experte in dem Bereich und konnten so schon vielen Leuten aus Düsseldorf den Weg zurück auf die Straße bereichten. Dabei arbeiten unsere Verkehrsberater sehr eng mit den zuständigen Behörden in Düsseldorf zusammen.

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Neuer Grenzwert Alkohol-MPU?

Ein Einzelfall-Urteil

Am 15. Januar 2014 hat der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg entschieden, dass es rechtens ist, wenn auch von einem Führerscheininhaber, der mit 1,58 ‰ auffällig geworden war, die Vorlage einer positiven MPU verlangt wird (Aktenzeichen 10 S 1748/13). Das war ein Einzelfall-Urteil, das nicht »von sich aus« automatisch Gesetzeskraft erhält; es müsste also weiter kein Kopfzerbrechen verursachen, und wenn, dann höchstens für diejenigen, die ähnlich knapp unterhalb der 1,6-Grenze liegen, sollte man meinen.

Der Teufel steckt im Detail

Problematisch wird die Angelegenheit dadurch, dass sich der VGH bei seinem Urteil auf ein älteres Urteil von 2012 bezieht (Aktenzeichen 10 S 452/10 mit errechnetem Promillewert von ebenfalls 1,58 ‰ aus nachträglich gemessenen 1,60 ‰), zu dessen Begründung mit dem Begriff Alkoholmissbrauch gearbeitet wurde. Über diesen Begriff lässt sich eine Verbindung zu § 13 Absatz 2 d FeV i.V.m. § 13 Absatz 2 a FeV konstruieren, woraus die Notwendigkeit einer MPU abgeleitet wird. Die besondere Tücke besteht nun aber darin, dass von Alkoholmissbrauch ab 1,1 ‰ grundsätzlich sowieso ausgegangen wird, was hier das verheerende Türchen öffnet.

Ein übereifriger Verkehrsminister

Bis zu diesem Punkt beschränkt sich die unmittelbare Auswirkung der beiden Urteile noch immer auf die beiden Einzelfälle. Auf diese Urteile kann zwar auch für ähnliche Fälle Bezug genommen werden, aber das ist absolut kein Automatismus. Zu dem wird es in Baden-Württemberg dadurch gemacht, dass der dortige Grünen-Verkehrsminister Hermann in einem Rundschreiben an alle ihm nachgeordneten Behörden in Form einer Dienstanweisung festgelegt hat, dass mit Bezug auf das aktuelle VGH-Urteil in Baden-Württemberg generell ab 1,1 ‰ MPU zu verlangen ist. Amen.

Jetziger Stand

Tatsache ist, dass derzeit (August 2014) mich schon mehrere völlig entsetzte Anfragen ahnungsloser Unter-1,6-Ersttäter erreicht haben. Hier wird also bereits der Dienstanweisung fleißig gefolgt, wie man sieht. Aber auch aus anderen Bundesländern haben mich entsprechende Nachrichten erreicht (Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Bayern momentan). Man wird wohl damit rechnen müssen, dass es bald ein bundesweiter Trend werden könnte.

Die besonders hässliche Überraschung

Da es sich ja nicht um eine Gesetzesänderung handelt, sondern die Grundlage lediglich Gerichtsurteile sind, ergeben sich daraus spezielle Konsequenzen: Mit den Verwaltungsgerichts-Entscheidungen wird ja nur bereits vorhandenes Recht interpretiert. Es wird genauer untersucht, wie in welchem Fall die vorhandenen Bestimmungen auszulegen sind. Mehr macht das Gericht ja nicht. Im Fall der 1,1-Promille-Frage lässt sich heraus lesen, dass vor Wiedererteilung der Fahrerlaubnis eine MPU nötig ist (so sieht es jedenfalls Winfried Hermann). Weil es sich aber um bereits geltende gesetzliche Bestimmungen handelt, die hier zur Anwendung kommen, dürfen die natürlich auch rückwirkend verwendet werden!

Womit ist zu rechnen?

Wer mit mindestens 1,1 ‰ im Straßenverkehr erwischt wird, bekommt ja unvermeidlich eine Sperrfrist verpasst. Frühestens 3 Monate vor Ende dieser Sperrfrist kann die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis beantragt werden. Wenn eine MPU nötig ist, wird man dann dazu aufgefordert. In Baden-Württemberg steht fest, dass das ab 1,1 ‰ jetzt immer der Fall sein wird. Mecklenburg-Vorpommern wohl auch. Wie das in den anderen Bundesländern gehandhabt wird? Das ist wohl noch immer in Bewegung. Soweit ich gehört habe, handhabt Bayern das sogar von Landkreis zu Landkreis unterschiedlich. Da der Verkehrsgerichtstag 2016 in Goslar die 1,1-Promille-Grenze empfohlen hat, scheint es nicht unwahrscheinlich, dass diese Regelung früher oder später wohl bundesweit kommen wird.

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Bei der MPU durchgefallen: Was folgt daraus?

Wenn Sie bei der MPU durchgefallen sind, erhalten Sie nach etwa 14 Tagen das negative Gutachten. Das heißt vielmehr, Sie sollten natürlich zwei Ausfertigungen erhalten – oder haben Sie etwa den Fehler begangen, dass Sie die Zustimmung unterschrieben haben, dass eine Ausfertigung direkt an die Führerscheinstelle geschickt werden darf? Wenn ja, stoppen Sie das sofort!!! Sorgen Sie dafür, dass Sie unbedingt beide Ausfertigungen erhalten, denn ein negatives Gutachten hat in Ihrer Führerscheinakte nix verloren (wo es sonst nämlich mehr als 10 Jahre lang bleiben und ein böses Hindernis für Sie bedeuten würde).

Die Nerven behalten!

Mich erreichen immer wieder verzweifelte Hilferufe wegen knapp bevorstehender Fristen, wo dieses oder jenes jetzt unbedingt geschehen muss. Bleiben Sie cool und machen Sie jetzt keine Dummheiten: Wenn Sie ein negatives Gutachten erhalten haben, ist ein entscheidender Fehler fast immer schon geschehen (nämlich der, dass Sie zu schlecht oder sogar überhaupt nicht vorbereitet zur MPU angetreten sind). Das ist nicht mehr rückgängig zu machen. Dass ein negatives Gutachten nachträglich doch noch korrigiert wird habe ich noch gar nie erlebt. Es macht also keinen Sinn darauf jetzt irgendwelche Hoffnungen zu setzen. Auch dann nicht, wenn von der MPU-Stelle ein klärendes Gespräch angeboten wird. Es geht dabei nur darum Ihnen das negativ bewertete Gutachten etwas besser zu erläutern. Änderungen an diesem Gutachten sind nicht vorgesehen.

Die Fristsetzung, die so oft gefürchtet wird, kommt von der Führerscheinstelle, und meistens handelt es sich dabei einfach um das Auslaufen der Frist des Führerscheinantrags. Im Raum steht die Drohung: Wenn Sie bis zu diesem Zeitpunkt das Gutachten nicht vorlegen, wird der Führerscheinantrag abgelehnt. Diese Drohung schüchtert viele ein, obwohl es sich nur um eine verwaltungsmäßige Formalität handelt.

Es ist wichtig, dass Sie Ihre momentane Situation verstehen: Der Ablehnung Ihres Führerscheinantrags können Sie zuvor kommen, indem Sie den Antrag selbst zurückziehen (am besten ohne irgendwelche Angaben, denn Sie sind dazu nicht verpflichtet). Sie sparen dadurch die Verwaltungsgebühr der Ablehnung Ihres Antrags, aber sonst ändert sich praktisch nichts. Vor allem sollten Sie sich keine Illusionen machen, dass Sie irgendeinen Vorteil hätten, wenn Sie das negative Gutachten abgeben: Dort steht ja schwarz auf weiß drin, dass man Sie nicht wieder fahren lassen soll, weil der Gutachter zur Ansicht gelangt ist, dass Sie eine besondere Gefahr im Straßenverkehr darstellen! Deswegen versteht sich ja wohl von selbst, dass damit kein Blumentopf zu gewinnen ist. Die Führerscheinstelle wird also Ihren Antrag auf Wiedererteilung des Führerscheins ablehnen (gegen Gebühr natürlich – oder was dachten Sie?).

Oft kommt es vor, dass die Führerscheinstelle die Abgabe des Gutachtens verlangt. Lassen Sie sich nicht bluffen: Sie hat absolut keinen Rechtsanspruch darauf. Wenn sich die Führerscheinstelle auf stur stellt, können Sie einfach Ihren Führerscheinantrag zurückziehen und sofort wieder neu stellen. Alles vom alten Führerscheinantrag wird dadurch hinfällig. Die ganze Maschinerie beginnt von vorn (Aufforderung zur MPU usw.). Das funktioniert zuverlässig, kostet allerdings natürlich die Verwaltungsgebühr neu (meist ca. 180 Euro).

Gutachten ausgewertet = fit für neuen Anlauf?

Auf diese Frage gibt es kein allgemein gültiges Ja oder Nein. Ich kann Ihnen zwar sehr konkret sagen, an welchen Stellen bei der Begutachtung Sie schließlich durchgefallen sind, aber das löst das Problem noch nicht. Tatsächlich gibt es Fälle, wo sich ein bestimmter Punkt heraus kristallisiert, an dem der MPU-Kandidat nur einen einzigen ganz klaren Fehler gemacht hat, der zwingend zum negativen Gutachten führen musste (z.B. zu kurzer Zeitraum für Abstinenznachweis). Das sind überwiegend Leute, die insgesamt recht gut vorbereitet waren, aber eben doch noch nicht gut genug in allen Punkten. Wenn alles andere sonst »sauber« und widerspruchsfrei war, kann es mit diesem Wissen beim nächsten Anlauf auch ohne zusätzliche Vorbereitung zum Erfolg reichen. Es ist aber eher der Ausnahmefall. Ob das für Sie zutreffen kann oder nicht, das müssen Sie selbst entscheiden.

Wesentlich häufiger erhalte ich allerdings solche negativen Gutachten, bei denen ich deutlich erkennen kann, dass es noch an sehr Fundamentalem fehlt. Das ist insofern etwas tückisch, weil sich für den Betroffenen ein solches Gutachten oft verhältnismäßig harmlos liest. Typisch sind solcheGespräche, die wesentlich kürzer als eine Stunde gedauert haben und bei denen schon nach wenigen Minuten durch entsprechend »schlechte« Antworten klar war, dass die Bewertung nur noch negativ ausfallen kann. Die Befragung wird dann oft knapper gehalten, weil es ja eh nichts mehr bringen würde für die Beantwortung der Fragestellung der Führerscheinstelle.

Man darf also ganz naiv nicht davon ausgehen, dass die nächste MPU wieder genau gleich ablaufen wird und es nur darum geht, ein paar Dinge anders darzustellen. Wenn diese Dinge nämlich entsprechend schwerwiegend waren, hatte das auch einen ganz anderen Ablauf des Gesprächs zur Folge. Ohne diese Schwachpunkte beim neuen Anlauf werden Sie also mit Fragen konfrontiert werden, die im alten Gutachten gar nicht vorkamen. Das bisschen Zusatzwissen, was Sie so nicht mehr sagen sollten, hilft alleine nicht wirklich weiter. Entweder Sie sind jetzt insgesamt deutlich besser vorbereitet (und das geht nicht durch Lesen des negativen Gutachtens allein), oder Sie werden sehr wahrscheinlich an späteren Stellen im Gutachter-Gespräch wieder hängen bleiben!

Negatives MPU-Gutachten: Nicht abgeben!

Das Gutachten ist Ihr Besitz. Sie haben genug Geld dafür bezahlt! Erinnern Sie sich: Es wurde von Ihnen nie verlangt ein MPU-Gutachten bringen zu müssen. Sie wurden nur aufgefordert ein positives MPU-Gutachten vorzulegen (meistens in einem bestimmten Zeitraum). Diese »Pseudo-Freiwilligkeit« werden zwar die meisten ganz zu Recht als Hohn empfinden, aber wenigstens jetzt kann es Ihnen ein bisschen nützlich sein, indem Sie eben Ihr negatives Gutachten nicht abgeben. Sie waren der Auftraggeber für das MPU-Gutachten und nicht die Führerscheinstelle!

Nach der Logik der MPU soll das positive Gutachten ja dazu dienen, dass Sie damit nachweisen, dass Sie Ihr Leben so nachhaltig geändert haben, dass Sie jetzt keine Gefahr im Straßenverkehr mehr darstellen und man Sie deshalb wieder auf die Allgemeinheit loslassen kann. Jetzt haben Sie sich aber leider ein negatives Gutachten eingefangen. Was sollte Ihnen das also nutzen bei der Führerscheinstelle? Gar nichts natürlich, denn die geht ja sowieso schon davon aus, dass Sie eine Gefahr darstellen! Es kann also niemals in Ihrem Interesse liegen, dass Sie das auch noch schwarz auf weiß vorliegen, nur damit das für die nächsten 10 Jahre in Ihrer Führerscheinakte bleibt!

Das negative MPU-Gutachten enthält Empfehlungen

Genau diese Empfehlungen sind oft das Problem, um nicht gleich zu sagen die Falle. Sie stehen am Ende des Gutachtens und sind neutral-freundlich formuliert. Wie genau sie sind, kann sich sehr unterscheiden, je nachdem, was Ihnen der Gutachter mit auf den Weg geben möchte. Solange nur Sie das lesen, ist das kein Problem, denn Sie können ja immer noch entscheiden an was davon Sie sich halten wollen und was Sie lieber ganz anders angehen. In dem Moment, wo das Gutachten mit diesen Empfehlungen aber in der Führerscheinakte liegt, werden die faktisch verbindlich und Sie müssen sich genau dran halten, denn der nächste Gutachter pinkelt dem vorigen nicht gern ans Bein, indem er seine Empfehlungen ignoriert. Das wäre gegen seinen Berufsethos.

Warum ist das so? Weil der nächste Gutachter ja Ihre Führerscheinakte bekommt und deshalb sofort sieht, dass Sie schon einmal negativ bewertet worden sind. Selbstverständlich wird er nachschauen, was sein Kollege empfohlen hat. Und er will wissen, ob Sie sich daran gehalten haben. Wie, das haben Sie nicht getan? Aber warum denn nicht? Sie halten den Gutachter-Kollegen wohl nicht für kompetent!

Sie ahnen schon, dass es verdammt schwer bis unmöglich wäre, trotzdem noch ein positives Gutachten zu bekommen. Auch wenn sich der neue Gutachter beim nächsten MPU-Anlauf nicht haarklein dran halten muss, wird er aber mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Teufel tun und seinem Kollegen widersprechen. – Sie wissen schon: Die Sache mit den zwei Krähen…

Deshalb also das negative Gutachten nicht abgeben – drei Ausrufezeichen!!!

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MPU wegen Straftaten

Ihre Fahrerlaubnisbehörde hat erhebliche Eignungszweifel, weil es bei Ihnen in der Vergangenheit zu gravierenden Delikten kam die auf eine nichteignung zum Führen von Fahrzeugen hinweisen. Daher ordnet die Behörde eine medizinische psychologische Untersuchung (Straftaten MPU) an.

Eine MPU Vorbereitung wird hier dringend angeraten!

Gerade mal 0,1 Prozent aller MPU-Anordnungen in Deutschland ist eine MPU wegen Straftaten. Der Ausgang solch einer MPU ist meistens negativ, da sich der betroffene mit seinen Delikten nicht auseinandergestzt hat und keine Vermeidungsstrategien entwickeln konnte. Meistens führen solche Delikte auch zu Haftstrafen, wodurch die MPU bestimmt nicht leider wird auch wenn man im Glauben ist, dass durch die Haftstrafe ja man bereits schon genug bestraft worden sei. Allerdings beginnt nach der Haftentlassung eine so genannte Legalbewährungszeit die es zu beachten gibt.

Welche einzelne Delikte führen zur Straftaten MPU ?

Aber welche Fehlverhalten führen den eigentlich zu solch einer Fahreigungsuntersuchung? Wir haben hier verschiedene Delikte aufgeführt und kurz erklärt warum diese Fehlverhalte zu solch einer Untersuchung führt. Straftaten MPU Anordnungen wegen unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, fahrlässige Tötung und Mord, wurde nicht weiter daraufeingegangen da diese Delikte selbsterklärend sind.

  • Straßenverkehrsgefährdung

    Solche Delikte führen immer zu einer MPU, da in den meisten Fällen Ihnen Vorsatz unterstellt wird, bzw. eine Vorsatzverurteilung ausgesprochen wurde.

  • Beleidigung, Nötigung

    Nötigungen sind zum Beispiel das Anhupen, Gesten, dichtes Auffahren, Drängeln oder ähnliches.

  • Erhebliche oder wiederholte Verkehrsverstöße

    Ihre erheblichen Verkehrsverstöße sind meistens der Grund für die Anordnung einer Fahreignungsuntersuchung. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Verkehrsteilnehmer, die bereits mehrfache Eintragungen im Verkehrszentralregister (VZR) aufweisen, besonders rückfallanfällig sind und zwar in immer kürzeren Rückfallintervallen. Dies gilt in der MPU auszuräumen, da im Vorfeld von aktenkundig gewordenen Vorfällen meist eine jahrelange Lerngeschichte vorausging.

  • Benutzung eines Fahrzeuges für Straftaten

    Gerade hier werden die Begutachtungsstellen und die Fahrerlaubnisbehörden bei der Eignungsüberprüfung sehr deutlich. Die MPU wird angeordnet wegen Einfuhr von Betäubungsmitteln (Drogen), Bankraub, Vergewaltigung, Zigarettenschmuggel usw.

  • Fahren ohne Fahrerlaubnis

    Bei einer Straftaten MPU des Fahrens ohne Fahrerlaubnis wird unterschieden zwischen jugendtypischen Verfehlungen wie die Benutzung eines frisierten Mofas (erloschene Betriebserlaubnis), werden diese Straftaten meist mit Geldstrafen und Auflagen durch Gerichten abgegolten. Währenddessen eine Fahren ohne Fahrerlaubnis mit einem Kraftfahrzeug erhebliche Zweifel an der charakterlichen Eignung zum Führen von Auto oder LKW rechtfertigt. Der Psychologe will natürlich in beiden Fällen hinterfragen wieso dies gemacht haben.

  • Straftaten, Aggressionspotential

    Die Fahrerlaubnisbehörde geht davon aus, dass gravierende Störungen der Verhaltenskontrolle vorliegen. Deshalb ist zu befürchten, dass Sie sich eventuell nicht an die Verkehrsregeln halten können. Somit befürchtet die Fahrerlaubnisbehörde die Missachtung der Rechte anderer Verkehrsteilnehmer und ordnet eine Straftaten MPU wegen Aggressionen an.

  • Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz

    Anordnung zur MPU erfolgt, wenn mehrere Verstöße dieser Art vorliegen, oder aber auch dann, wenn eine intensive Nutzung des unversicherten Kraftfahrzeuges über lange Zeit erfolgte.Insbesondere wird eine MPU erfolgen sobald noch weitere Delikte hinzukommen.

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INTENSIVBERATUNG

Mit nur 3 Tagen Intensivberatung fit für die MPU!

Intensive MPU Vorbereitung durch unser Wochenend-Seminar. Dieses Vorbereitungsseminar findet zweimal im Monat am ersten möglichen Wochenende statt. Danach erfolgen zwei individualpsychologische Einzelberatungen, in denen wir mit Ihnen gemeinsam an Ihrer Argumentation erfolgsorientiert arbeiten werden. Nach erfolgter Seminarteilnahme erhält jeder Teilnehmer eine qualifizierte Bescheinigung zur Vorlage bei der Begutachtungsstelle. Nach Teilnahme des Wochenend-Seminars, beträgt die Bestehensquote bereits schon ca. 90 %. Während der verhaltenstherapeutischen Beratungsflatrate, üben wir das Gutachtengespräch, solange, bis wir der Meinung sind, dass Ihre Zugangsvoraussetzungen zum Bestehen einer MPU erfüllt sind.

„Die volle Kostenkontrolle durch unsere Bedarfsgaratie“

Das Wochenend-Seminar dient auch als Einstieg für eine längere MPU Beratungsphase in Verbindung mit unserer Beratungsflatrate.  Dieser MPU Beratungsprozess wird über mehrere Monate nach einer aktenkundigen Diagnose, wie z.B. der Alkohol- oder Drogenabhängigkeit, einer schweren Persönlichkeitsstörung, oder generell in schwierigen Fällen erfolgen.

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EINZELBERATUNG

Die MPU Einzelberatung ist die effektivste und intensivste Möglichkeit zur Vorbereitung auf die MPU-Prüfung, weil es sich in den Vorbereitungsgesprächen nur um Sie und Ihren Auffälligkeiten handelt. In unseren Wochendseminaren werden Ihnen eventuelle Hintergründe dargelegt worin Sie sich selber schneller identifizieren werden, die Ihnen bis jetzt noch gar nicht bewußt waren. Diese Themen werden dann in den MPU Einzelberatungen analysiert und aufgearbeitet.

  •  effiziente Erarbeitung einer Lösungsstrategie zum bestehen einer MPU
  •  kostenoptimierte MPU Vorbereitung
  •  Wissen Teilen
  •  erhebliche Zeitersparnis

In einer MPU Einzelberatung kümmern sich unsere Psychologen ausschließlich um Sie. Sie müssen die Aufmerksamkeit und Zeit nicht mit anderen Gruppenmitgliedern teilen. Sie stehen im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit.  Diese Individualität und Qualität bietet Ihnen entscheidende Vorteile.Durch die persönlichen Schulungsinhalte, in denen die Entwicklung Ihrer Lebensgeschichte erarbeitet wird, ist die Vorbereitung wesentlich gründlicher und aussagekräftiger, als in der Gruppe. Eine gezielte Coachingmaßnahme kann nur in einer Einzelberatung erfolgen.

 

Die Einzeltherapie hat den wertvollen Vorteil, dass biographische Details flexibel in die Erklärung mit aufgenommen werden können. Sie besitzen durch diese intensiven Gespräche Erklärungsmöglichkeiten,  die  Sie benötigen, wenn Gutachter gezielter nachfragen.Durch das persönliche Gespräch der MPU Einzelberatung wird Ihnen absoluter Schutz Ihrer Privatsphäre gewährleistet, denn oft verbergen sich hinter einem Delikt heikle, peinliche, oder gar Intime Details, die den Personen in einer Gruppe nichts angehen. Die Einzeltherapie bietet mit der Schweigepflicht unserer Psychologen und Berater eine ideale Basis, solche sehr persönlichen Dinge zu besprechen.

Ein besonderer Vorteil der individuellen MPU Einzelberatung / Verkehrspsychologischen Therapie besteht darin, dass wir in vertrauensvoller Atmosphäre über Ihre persönliche Situation in der Vergangenheit und in der Gegenwart sprechen können. Es ist uns wichtig, persönlich auf Sie und Ihre speziellen Umstände einzugehen.Verlassen Sie sich nicht auf die Ratschläge von Freunden und Bekannten und glauben Sie auch nicht den im Internet verbreiteten Unwahrheiten, wie zum Beispiel: Man müsse kleine Kugeln stapeln, Abzocke, Idiotentest usw. Dem Gutachter gilt sein Interesse einzig und allein der Verkehrssicherheit.

Sie können sich sicher sein: Die Gutachter konzentrieren sich durch ihre Aufgaben und Fragen nur auf Ihre persönlichen Schwachstellen und auf Ihre Auffälligkeiten. Jede MPU wird also auf den Einzelfall zugeschnitten. Ihre eigene Situation erfordert individuelle Beratung. Wir bereiten Sie im Einzelgespräch optimal auf Ihre persönliche Untersuchung vor.

Wir verwandeln letztendlich Ihre Schwächen in Stärken.

Wir werden Sie nicht mit allgemeinen Informationen überhäufen, uns ist es wichtig, persönlich auf Sie und Ihre spezielle Situation einzugehen. Ein wichtiger Schritt unserer Zusammenarbeit besteht darin, dass wir eine Vertrauensbasis zwischen Ihnen und dem MPU-Gutachter herstellen. Sie werden ein positives Gutachten erhalten, wenn Sie im Gespräch mit dem Gutachter seine Sicht- und Denkweise erkennen.

Ein Grundsatz hat sich bisher immer bewährt: „Sagen Sie dem Gutachter nur was sein muss.  Nicht mehr und nicht weniger“!

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MPU ERSTBERATUNG

Die Erstberatung erfolgt immer kostenlos! Das Beratungsgespräch erfolgt in unserem Büro auf der Weselerstr.117 in Geldern und wird ca. 60 – 90 Minuten dauern. Es ist also genügend Zeit sich mit unseren Fachberater ausführlich zu besprechen. Es werden die Zugangsvoraussetzungen festgelegt, die benötigt sind, um eine MPU bestehen zu können. In einigen Fällen ist die Teilnahme an einem Wochenendseminar als Lösungswegs Ihres Problems ausreichend, manchmal genügt aber auch schon der Besuch unseres Basisseminars zur MPU. In schwierigen Fällen bieten sich ein Seminar und die Beratungsflarate als kostengünstige Vorbereitungsmaßnahme an. In besonderen Fällen schaffen wir es dass Ihre MPU in 6 – 8 Wochen stattfinden kann und Sie innerhalb von nur 3 Tagen fit darauf vorbereitet sind!

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Ablauf der MPU

Die medizinisch-psychologische Untersuchung setzt sich in ihrem Ablauf aus drei Spektren zusammen. Der Teilnehmer muss psychologische Leistungstestes, eine medizinische Untersuchung, sowie eine psychologische Exploration absolvieren und im Zweifelsfall einer vom Psychologen optional angeordneten Beobachtung seines Fahrverhaltens zustimmen. Vor der eigentlichen MPU ist es jedem Teilnehmer möglich, eine MPU Vorbereitung zu absolvieren und sich für einen diesbezüglichen Kurs anzumelden.

Die psychologischen Leistungstests

Dieser Teil der Prüfung soll in Erfahrung bringen, ob der MPU Teilnehmer ein Fahrzeug sicher führen und so für die Teilnahme am Straßenverkehr zugelassen werden kann. Bei langjährigem oder exzessivem Alkohol- und/oder Drogenkonsum kann das zentrale Nervensystem in Mitleidenschaft gezogen werden und eine starke Konzentration und daraus resultierende situationsbezogene Handlung ad hoc unterbinden. In diesem Test wird die Belastbarkeit des Prüflings in verschiedenen Situationen, sowie dessen Reaktionsfähigkeit und Entscheidungskalkulation geprüft. In der Regel wird pro MPU Teilnehmer ein Leistungstest durchgeführt. Bei einem negativen Ergebnis in einem oder mehreren Prüfpunkten, wird der Test nach einer vorgegebenen Wartezeit noch einmal wiederholt und in seinem Ergebnis mit dem vorangegangenen Test verglichen. Bei schlechten Ergebnissen in mehreren Tests resultiert daraus eine Fahrverhaltensbeobachtung, die die Entscheidung für oder gegen die Wiedererlangung des Führerscheins manifestiert. Zu den Testverfahren gehören der Stresstest, ein Entscheidungs-Reaktionstest, der Aufmerksamkeitstest und der Linienlabyrinthtest, sowie ein Verkehrsspezifischer Tachistoskoptest. Je nach Schwere des Vergehens, das zum Führerscheinentzug führte und als Basis dient, können die Testverfahren einzeln oder in Kombination vom Psychologen gewählt werden.

Die medizinische Untersuchung

Dieser Teil der MPU stellt den körperlichen Allgemeinzustand fest und ermittelt in einem Gespräch, ob sich das Trinkverhalten oder die Einstellung zum Drogenkonsum seit dem Entzug des Führerscheins verändert haben. Das Gespräch wird mit einer Dauer von 20 bis 30 Minuten durchgeführt und beinhaltet obendrein eine Blutprobe oder ein Haar- beziehungsweise Urin Screening, um die Aussagen des Teilnehmers zu bestätigen und den Psychologen von der Wahrheit der Angaben zu überzeugen. Bei Alkoholvergehen kann der Bluttest in regelmäßigen Abständen vor der MPU, bei Drogenvergehen ein regelmäßiges Screening, ebenfalls vor der eigentlichen MPU angeordnet werden. Mit dieser medizinischen Untersuchung wird abgeklärt, ob die gerichtlichen Auflagen eingehalten werden und eine Wiedererlangung der Fahrerlaubnis damit ermöglichen.

Die psychologische Exploration

Den hauptsächlichen Anteil der MPU nimmt die psychologische Untersuchung und Begutachtung ein. Unter Berücksichtigung der medizinischen Befunde bewertet der Psychologe positiv, negativ oder unter Einschränkung mit dem Hinweis auf eine § 70 FeV Kursempfehlung. Die Exploration dauert je nach Delikt und Mitarbeit des Teilnehmers zwischen 45 und 60 Minuten. Bei sehr komplexen Fällen oder einer langwierigen Suchtvorgeschichte, sowie bei der MPU nach einer Wiederholungstat kann sich der Zeitraum der psychologischen Exploration verlängern. Hier wird in Erfahrung gebracht, wann das eigentliche Fehlverhalten zum ersten Mal auftrat und welche Ursachen es begünstigt haben. Weiter spielen die aktuelle Situation und Verhaltensänderung eine wichtige Rolle in der Beurteilung. Bei Wohlverhalten führt die psychologische Exploration zu einem positiven Ergebnis, bei Uneinsichtigkeit oder zum Zeitpunkt der Untersuchung noch präsentem Fehlverhalten zu einem negativen Ergebnis und einer Ablehnung des Gesuchs, den Führerschein zurück zu bekommen.

Die Fahrverhaltensbeobachtung

Dieser Test wird optional angeordnet, wenn der Teilnehmer bei den vorangehenden Leistungstests schlecht abschneidet. Hier werden ein Fahrlehrer, wie der Psychologe einbezogen und müssen eine gemeinsame Beurteilung des Fahrverhaltens abgeben. Geprüft wird, ob sich die Defizite aus den Leistungstests im realen Fahrverhalten wiederfinden oder ob die Praxis eine Verbesserung des Ergebnisses und eine Neubeurteilung ermöglicht. Wer durch die Fahrverhaltensbeobachtung fällt, kann diese beliebig oft wiederholen und das Ergebnis der Leistungstests durch eine gute, nicht aggressive und umsichtige Fahrpraxis kompensieren. Vorteilhaft ist dieser optionale Test zum Beispiel für MPU Teilnehmer, die durch die Präsenz des Psychologen im Leistungstest nervös waren und so den theoretischen Anforderungen nicht entsprechen konnten.

Vom begangenen Delikt bis zum Gutachten

Nach einem festgestellten und zur Anzeige gebrachten Delikt vergehen mindestens 3 Monate, ehe eine MPU angemeldet werden kann. In der Regel geht die Verurteilung mit einer festgesetzten Sperrfrist einher und kann vom Gericht mit einer Sperrfristverkürzung belegt werden. Die MPU muss bei der Fahrerlaubnisbehörde beantragt und von dieser genehmigt werden. Selbst ohne lange Sperrzeit ist es nicht möglich, die MPU Anmeldung vor dem Ablauf von 3 bis 4 Monaten vorzunehmen. Nach Anmeldung wird ein Termin vergeben, vor dem der MPU Teilnehmer sich optional für einen Vorbereitungskurs entscheiden und so seine Chancen zum Bestehen der MPU erhöhen kann. Der Kurs ist keine Verpflichtung, sondern ein kostenpflichtiges aber hilfreiches Angebot. Anschließend wird die MPU in allen oben aufgeführten Bereichen vorgenommen und vom Psychologen, sowie dem untersuchenden Mediziner dokumentiert. Eine Beurteilung erfolgt aus der Gesamtheit der Ergebnisse und fällt dann positiv aus, wenn sowohl die körperliche, wie auch die psychische Eignung bescheinigt werden kann. Die Blutprobe oder der Haar-, beziehungsweise der Urintest werden vom Psychologen angeordnet und in die Auswertung der Testergebnisse einbezogen. Mit einem positiven Gutachten, dass die Fahreignung bescheinigt und für die Wiedererlangung des Führerscheins spricht, kann dieser bei der Führerscheinbehörde angefordert und unter Nachweis ausgehändigt werden.

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zurück auf die Straße - In 4 Schritten durch die MPU

1. Die Kontaktaufnahme

Rufen Sie uns in unseren Räumlichkeiten an und vereinbaren Sie persönlich einen Termin für ein kostenloses Infogespräch. Sie erreichen uns Montag – Freitag von 8:30 bis 19:00 Uhr unter:

Festnetz: +49 (0) 2831 / 978 54-00
Direktwahl MPU-Beratung: + 49 (0) 2831 / 978 5460

Adresse: Weselerstraße 117,  47608 Geldern

Selbstverständlich können Sie auch persönlich vorbeikommen und einen Termin vereinbaren.

Das Infogespräch ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Wir bemühen uns, Ihnen so schnell wie möglich einen Beratungstermin zu geben.

2. Das Infogespräch

Bitte bringen Sie zum Infogespräch alle Ihre Aktenunterlagen (Delikte, Gerichtsurteile etc.) mit. Wir werden gemeinsam Ihre Unterlagen ansehen und das weitere Vorgehen mit Ihnen ausführlich besprechen (Vorgehen Ordnerbezüglich der Wiedererteilung der Fahrerlaubnis, MPU-Vorbereitung usw.).

Wir bieten unsere MPU-Beratung zu einem individuellen Festpreis an, der auf Ihre Fallgeschichte abgestimmt ist. Für diesen Preis arbeiten wir mit Ihnen zusammen, bis Sie die MPU erfolgreich bestanden haben. Es fallen keine weiteren Kosten für Sie an. Unser Team begleitet Sie, bis Sie den Führerschein in Händen halten und am Straßenverkehr wieder teilnehmen können. Unsere Beratung endet nicht mit der MPU, sondern mit dem Erwerb des Führerscheins!

3. Die MPU Vorbereitung

Wenn Sie sich für eine MPU Beratung in unserem Hause entscheiden, erhalten Sie bei uns so schnell wie möglich die ersten Therapiesitzungen. Unser Ziel ist es, Sie schnell und professionell auf einem qualitativ hohen Niveau auf die MPU vorzubereiten.

Wie viele Therapiestunden bis zur MPU notwendig sind, hängt von Ihrem Fall und Ihrem Engagement ab. Hier ist es Lenkradmanchmal wie in der Schule: Wenn Sie in der Beratung gut mitarbeiten, können wir Sie sehr schnell auf die MPU vorbereiten. Wir führen auch mehrstündige Intensivschulungen durch, sodass Sie z.B. nur einige male zu uns kommen müssen.

Weiterhin erhalten Sie als Klient in unserem Institut eine persönliche Nummer, unter der Sie uns auch außerhalb der regulären Geschäftszeiten erreichen können.  Somit stehen wir Ihnen auch bei dringenden Notfällen oder wichtigen Rückfragen rund um die Uhr zur Verfügung.

4. Die MPU Simulation

In den letzten Therapiesitzungen wird eine MPU simuliert. In diesem Gespräch werden Ihnen alle Fragen gestellt, die auch in der MPU mit großer Wahrscheinlichkeit vorkommen werden. Hier findet noch einmal der letzte Feinschliff statt und Sie erhalten ein ausführliches Feedback. In der letzten Sitzung sind Sie dann auf alle gutachterlichen Fragen bestens vorbereitet und können die bevorstehende MPU mit Bravur meistern.

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