Wer zu viele Punkte in Flensburg sammelt, unter Drogen oder mit zuviel Alkohol am Steuer erwischt wird, muss in der Regel zu Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU).

Sie soll die Fahreignung beurteilen. Die richtige Vorbereitung erhöht die Chancen.

Was passiert bei einer MPU?

Die MPU beinhaltet mehrere Untersuchungsschritte, die sich insgesamt über zwei bis drei Stunden erstrecken. Im ersten Schritt wird an einem Testgerät die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit des Fahrers überprüft. Für die meisten Kunden sind diese Leistungstests kein Problem. Fallen sie doch einmal weit unterdurchschnittlich aus, können sie durch eine Beobachtung des Fahrverhaltens ergänzt werden – dann sind ein MPU-Gutachter und ein Fahrlehrer mit von der Partie.

Als zweiter Schritt folgt die Untersuchung durch einen Verkehrsmediziner. Dabei wird über Erkrankungen gesprochen, die für die Fahreignung relevant sein können. Der Proband wird körperlich untersucht und je nach MPU-Anlass werden Blut- oder Urinproben genommen.

Im dritten Schritt werden bei einem psychologischen Gespräch die Einstellungen des Untersuchten zu seinem eigenen Verkehrsverhalten erfasst. Dieses persönliche Gespräch mit dem Verkehrspsychologen bildet den Schwerpunkt der Untersuchung und dauert meist 45 bis 60 Minuten. Der Psychologe beurteilt vor allem, ob sein Gegenüber das eigene Fehlverhalten einsieht, sich mit den Ursachen auseinander gesetzt hat und aktiv die richtigen Konsequenzen zieht – also sein Verhalten dauerhaft ändert. Ziel ist nicht nur, dass der Kandidat den Führerschein schnell zurück bekommt – er soll ihn dann auch auf Dauer behalten.

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