M P U T V

Aktuelles & Infos zur MPU

" Viele Betroffene, die zu einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) müssen, haben zunächst den Eindruck, dass die Begutachtung willkürlich sei und „vom Gutachter abhängt“. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: Damit die MPU fair, nachvollziehbar und bundesweit einheitlich durchgeführt werden kann, arbeiten die Gutachter nach klaren Beurteilungskriterien, die wissenschaftlich erarbeitet und regelmäßig aktualisiert werden. Was sind die MPU-Beurteilungskriterien?

Die Beurteilungskriterien sind ein bundesweit gültiger Standard, der von Experten aus Verkehrspsychologie, Medizin, Rechtswissenschaft und Verkehrsbehörden entwickelt wurde. Sie legen genau fest, nach welchen Maßstäben die Fahreignung überprüft wird.

Das bedeutet:

Jeder MPU-Gutachter muss sich an diese Kriterien halten.

" Wer im Straßenverkehr unter dem Einfluss von Amphetamin auffällt, muss in den meisten Fällen mit dem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen. Der Gesetzgeber stuft die Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogen als erhebliches Risiko ein, da bereits geringe Mengen die Fahrtüchtigkeit stark beeinträchtigen können. Um den Führerschein zurückzuerlangen, wird in solchen Fällen in der Regel eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet. Warum wird nach Amphetaminkonsum eine MPU angeordnet?

Amphetamin gehört zu den sogenannten „harten Drogen“ und wird rechtlich strenger behandelt als Cannabis. Bereits einmaliger Konsum kann die Fahreignung infrage stellen. Behörden gehen in solchen Fällen davon aus, dass ein erhöhtes Risiko für erneuten Konsum oder Kontrollverlust besteht. Die MPU soll klären, ob die betroffene Person künftig zuverlässig drogenfrei bleibt und verantwortungsbewusst mit ihrer Fahrerl"

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Aggressionen im Straßenverkehr sind kein seltenes Phänomen: Lichthupe, dichtes Auffahren, wütende Gesten oder lautstarke Beschimpfungen. Vielen Betroffenen, die später zur MPU müssen, war in dem Moment nicht klar, wie sehr sie die Kontrolle über sich verloren hatten – bis es zu spät war.

Doch was passiert da eigentlich in uns, wenn wir impulsiv handeln? Und wie können wir lernen, diese Reaktionen zu steuern?

1. Was ist Impulskontrolle?

Impulskontrolle beschreibt die Fähigkeit, spontane Reaktionen – insbesondere emotionale – zu stoppen oder zu verzögern, um besonnener zu handeln.
Im Straßenverkehr heißt das: Nicht sofort Gas geben, hupen oder provozieren, sondern kurz innehalten, die Situation einschätzen und erst dann reagieren.

Ein schwaches Maß an"

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Müdigkeit ist ein unterschätztes Risiko im Straßenverkehr – oft bagatellisiert, aber brandgefährlich. Wer übermüdet fährt, bringt sich und andere in Lebensgefahr. Was viele nicht wissen: Schon ein einziger Sekundenschlaf kann nicht nur zu schweren Unfällen führen, sondern auch eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) zur Folge haben. In diesem Artikel beleuchten wir, wie aus Müdigkeit eine fahrlässige Handlung mit weitreichenden Konsequenzen werden kann.

Müdigkeit am Steuer: Ein gefährlicher Gegner

Jeder kennt das Gefühl: schwere Augenlider, Konzentrationsprobleme, Gähnattacken. Doch wer in diesem Zustand weiterfährt, handelt leichtsinnig. Laut Studien verursacht Müdigkeit ähnlich gefährliche Reaktionen wie Alkohol – Reaktionszeit, Aufmerksamkeit und Urteilsvermögen sind stark beeinträchtigt. Besonders tückisch: Müdigkeit kündigt sich oft schleichen"

" Illegale Straßenrennen sind kein Kavaliersdelikt. Sie gefährden nicht nur das Leben der Beteiligten, sondern auch das unbeteiligter Verkehrsteilnehmer. Wer dabei erwischt wird, muss mit harten Konsequenzen rechnen – unter anderem mit einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU). Doch was bedeutet das konkret? Und welche weiteren Folgen drohen? Was ist ein illegales Straßenrennen laut Gesetz?

Seit 2017 wird die Teilnahme an illegalen Straßenrennen in Deutschland nach § 315d StGB (Strafgesetzbuch) geahndet. Dabei wird unterschieden zwischen:

Veranstalten oder Teilnehmen an einem nicht genehmigten Rennen

Alleinrennen mit rücksichtslos überhöhter Geschwindigkeit (auch ohne Gegner!)

Verursachung eines Unfalls mit Personenschaden beim Rennen