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Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU), umgangssprachlich oft als „Idiotentest“ bezeichnet, ist für viele Autofahrer ein rotes Tuch. Wer sie durchlaufen muss, hat meist einen schweren Verkehrsverstoß begangen – sei es durch Alkohol, Drogen, Punkte oder aggressives Verhalten im Straßenverkehr. Die MPU ist oft mit Unsicherheit, Angst und einem Gefühl der Stigmatisierung verbunden. Doch sind diese Ängste berechtigt oder beruhen sie auf Vorurteilen?
Was ist die MPU überhaupt?
Die MPU ist ein Verfahren zur Beurteilung der Fahreignung. Sie wird von der Fahrerlaubnisbehörde angeordnet, wenn Zweifel an der Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeugs bestehen. Dabei werden medizinische, psychologische und leistungsdiagnostische Tests durchgeführt. Ziel ist es, herauszufinden, ob der Betroffene in der Lage ist, verantwortungsbewusst am Straßenverkehr teilzunehmen.