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Wer im Straßenverkehr unter dem Einfluss von Amphetamin auffällt, muss in den meisten Fällen mit dem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen. Der Gesetzgeber stuft die Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogen als erhebliches Risiko ein, da bereits geringe Mengen die Fahrtüchtigkeit stark beeinträchtigen können. Um den Führerschein zurückzuerlangen, wird in solchen Fällen in der Regel eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet.
Warum wird nach Amphetaminkonsum eine MPU angeordnet?
Amphetamin gehört zu den sogenannten „harten Drogen“ und wird rechtlich strenger behandelt als Cannabis. Bereits einmaliger Konsum kann die Fahreignung infrage stellen. Behörden gehen in solchen Fällen davon aus, dass ein erhöhtes Risiko für erneuten Konsum oder Kontrollverlust besteht. Die MPU soll klären, ob die betroffene Person künftig zuverlässig drogenfrei bleibt und verantwortungsbewusst mit ihrer Fahrerl"