MPU-Beratung: Mit individueller Hilfe zum Erfolg

Der Führerschein ist weg, das Auto steht in der Garage, in Kürze steht eine MPU an – diese Situation ist wohl das Schreckgespenst für jeden Autofahrer. Unabhängig davon, ob man aus beruflichen Gründen auf den Führerschein angewiesen ist oder ob es auch ohne Auto geht, macht der Gedanke an eine bevorstehende medizinisch-psychologische Untersuchung – die MPU – Angst. Schenkt man den Gerüchten von ehemaligen Teilnehmern Glauben, soll diese Eignungsprüfung sogar kaum zu schaffen sein. Natürlich gibt es gute Gründe dafür, dass man den Führerschein aufgrund eines Vergehens im Straßenverkehr abgeben musste. Doch mit einer guten Vorbereitung kann man eine Menge dazu tun, die Fahreignung nachzuweisen und die Prüfung zu bestehen. Was also sollten Sie wissen, wenn eine MPU ansteht? 

Warum die Gründe für die MPU so wichtig sind 

Wer seinen Führerschein abgeben musste und an der Eignungsprüfung teilnehmen muss, hat sich eines gravierenden Vergehens im Straßenverkehr schuldig gemacht. Unter Umständen hat man nicht nur sich selbst, sondern auch das Leben anderer Menschen gefährdet. Noch schlimmer ist es, wenn eine Person zu Tode kam. Mit einer MPU weist der Autofahrer nach, dass er trotz seiner Fehler in der Vergangenheit nun in der Lage ist, ein Fahrzeug zu führen – und dass er diese Fehler nicht wiederholt. Im Rahmen der MPU geht es darum, die psychologische Fahreignung und auch die Eignung in der Praxis nachzuweisen. Dabei spielen die Gründe für den Verlust der Fahrerlaubnis eine große Rolle. Neben dem Missbrauch von Alkohol und Drogen sind wiederholte Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung ein Grund, den Führerschein abzugeben. Auch eine Straftat kann die Ursache sein. Die Maßnahmen, die sich in Zukunft daraus ableiten lassen, sind unterschiedlich. Wer zum Beispiel Alkohol oder Drogen konsumiert hat und deshalb seine psychologische Fahreignung für den Straßenverkehr nachweisen muss, hat mit einer anderen Art von Tauglichkeitsuntersuchung zu rechnen wie ein Straftäter. Eine gute Vorbereitung ist notwendig, wenn Sie die verkehrspsychologische Prüfung auf Anhieb bestehen wollen. Bei einer individuellen Beratung erfahren Sie, wie die Untersuchung abläuft und was Sie dabei beachten sollten. 

Eine sorgfältige Vorbereitung ist die beste Hilfe 

Damit Sie die psychologische Prüfung auf Anhieb bestehen, ist eine umfassende Beratung und eine MPU-Vorbereitung zu empfehlen. Diese erhalten Sie in einer Beratungsstelle. Dort helfen Ihnen Experten, die Gründe für den Verlust der Fahrerlaubnis zu analysieren. Vor allem aber bietet man Ihnen bei der MPU-Vorbereitung Hilfe in der Praxis an, wenn es darum geht, Ihre Fehler aus der Vergangenheit nicht zu wiederholen. Gerade wenn der Missbrauch von Alkohol oder Drogen der Grund dafür war, dass Sie nun nicht mehr Auto fahren dürfen, wird man in der MPU genau wissen wollen, wie Sie Ihr Fehler aus der Vergangenheit in Zukunft vermeiden wollen. Im Rahmen der MPU-Vorbereitung in der Beratungsstelle erfahren Sie, wie und wo Sie die Abstinenznachweise erhalten. Darüber hinaus erfahren Sie durch die verkehrspsychologische Betreuung, welche Rolle die Verkehrspsychologie in Ihrer Prüfung spielt. Sie haben die Gelegenheit, sich bei Ihrer MPU-Beratung sehr genau über die Fragen zu informieren, die rund um die Verkehrspsychologie gestellt werden. Unterschätzen Sie die Bedeutung einer umfassenden MPU-Beratung und einer sorgfältigen MPU-Vorbereitung nicht! Gerade durch die verkehrspsychologische MPU-Beratung haben Sie die Chance, die richtigen Antworten auf die Fragen der Prüfer vorzubereiten. Bedenken Sie auch, dass Sie während der Prüfung vermutlich sehr nervös sind. Mit einer fundierten MPU-Beratung ist es leichter, die besten Antworten parat zu haben, um die Prüfer von Ihrer Fahreignung zu überzeugen. 

Diese Maßnahmen sind zur Vorbereitung möglich 

Eine MPU-Beratung ist auf Ihren Bedarf zugeschnitten. Die verkehrspsychologische Betreuung ist so individuell wie möglich gehalten, damit Sie den größtmöglichen Profit daraus ziehen. Wenn Sie nicht mehr Auto fahren dürfen, weil Sie zu viele Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung auf Ihrem Konto haben, nehmen Sie an einem praktischen Kurs teil. Geht es darum, den Missbrauch von Alkohol und Drogen unter Kontrolle zu halten, hilft ein Kurs mit praktischer Fahrübung nur begrenzt weiter. In diesem Fall ist es wichtiger, die Gründe für Ihren Missbrauch zu erfahren und die nötigen Abstinenznachweise bald zu erhalten. Im Rahmen einer MPU-Beratung ist es selbstverständlich auch möglich, einzelne Therapiegespräche zu führen und sich über die anstehenden Behördengänge zu informieren, damit Sie bald wieder Auto fahren dürfen. Während der Beratung zeigt man Ihnen auf, welche Maßnahmen für Sie am besten geeignet sind und was Sie tun sollten, um bald wieder in den Besitz der Fahrerlaubnis zu gelangen. 

Wann eine kurzfristige Beratung zu empfehlen ist 

Wenn eine umfassende MPU-Vorbereitung nicht möglich ist, sollten Sie zumindest eine Beratung vor Ihrer Prüfung besuchen. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte um den Ablauf und um die organisatorischen Dinge, die Sie vorab regeln sollten. Erfahrene Experten bereiten Sie auf die Fahrprüfung vor und empfehlen Ihnen unter Umständen, einen Kurs für die fehlende Praxis des Autofahrens zu belegen. Sie weisen sie darauf hin, wie Sie Ihre Abstinenznachweise erhalten. Vor allem aber erfahren Sie mehr über verkehrspsychologische Fragen, mit denen Sie rechnen müssen. Sie erhalten den einen oder anderen Tipp, welche Antworten angebracht sind und worauf Sie besser verzichten sollten. Rund um die Verkehrspsychologie gibt es in der Prüfung vermutlich einen wichtigen Hinweis, den Sie von den Beratern erhalten: Bleiben Sie ehrlich und zeigen Sie, dass Sie sich mit Ihrer Situation beschäftigt haben. Machen Sie glaubhaft, dass Sie Ihre Fehler einsehen – und dass Sie Maßnahmen ergriffen haben und auch in Zukunft ergreifen werden, um nicht wieder rückfällig zu werden. 

So läuft eine MPU ab 

Selbst wenn Sie sich nicht mit einem mehrstündigen Kurs auf Ihre Untersuchung vorbereiten können und nur wenig Zeit haben, sollten Sie sich vorab informieren, wie die verkehrspsychologische Prüfung abläuft. In der Regel dauert sie rund zwei bis drei Stunden. Da zwischen den einzelnen Teilen vermutlich längere Pausen liegen, kann sich der Test über den gesamten Tag hinziehen. Achten Sie darauf, sich diese Zeit zu geben, und rechnen Sie am besten mit einem vollständigen Urlaubstag, um sich zeitlich nicht unnötig unter Druck zu setzen. In der Regel beginnt der Tag damit, dass Sie einen Fragebogen ausfüllen. Danach folgt die medizinische Untersuchung. Etwa 30 Minuten sollten Sie für einen Leistungstest einräumen, rund eine Stunde nimmt der psychologische Test in Anspruch. Gerade das Gespräch mit dem Psychologen wird von vielen Teilnehmern als große Herausforderung empfunden. Achten Sie darauf, ruhig und besonnen aufzutreten, und beantworten Sie die Fragen ehrlich, aber ohne Hektik und übertriebenen Eifer. Die Prüfer wissen, dass für Sie viel auf dem Spiel steht, doch es ist ihre Aufgabe herauszufinden, ob Sie für das verantwortungsvolle Führen eines Autos geeignet sind. Es ist Ihre vordringliche Verantwortung, den Psychologen davon zu überzeugen. 

Gute Vorbereitung ist die Basis für Erfolg 

Natürlich können Sie auch ohne professionelle Hilfe an einer psychologisch-medizinischen Untersuchung teilnehmen. Wer eine solche Prüfung schon einmal gemacht hat, rät aber in der Regel dazu, sich vorab von Fachleuten beraten zu lassen und am besten eine MPU-Vorbereitung zu belegen. Dann sind die Chancen erheblich größer, dass Sie sofort im ersten Versuch bestehen und schon bald wieder Autofahren dürfen. Unterschätzen Sie nicht, dass Sie im Test vermutlich recht nervös sind, weil Sie wissen, wie wichtig das Ergebnis für Sie ist. Mit einer guten Vorbereitung machen Sie sich selbst die Teilnahme leichter, denn sie gibt Ihnen das gute Gefühl, alles dafür getan zu haben, dass der Test im ersten Anlauf gelingt. Dabei sind unsere Experten gerne behilflich.

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